Qualtätssicherung bei GrundGesund

Qualitätssicherung bei GrundGesund
Qualtätssicherung bei GrundGesund

Umsetzung der Qualitätssicherung bei GrundGesund

In nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens, bei Dienstleistungen und in den öffentlichen Einrichtungen hat die Qualitätssicherung bzw. das Qualitätsmanagement als wichtiges Gestaltungsprinzip Einzug gehalten (Benes und Groh 2017; Bruhn 2016; Hensen 2016; Brüggemann und Bremer 2015; Ertl-Wagner, Steinbrucker und Wagner 2013). Dies gilt somit auch für Schulen und sämtliche Bereiche der Gesundheitsversorgung, ebenso für die Forschung. 

Qualitätssicherung bei GrundGesund

© GrundGesund,

Bewertung der Prozessschritte

Die Qualitätssicherung hat in GrundGesund von Beginn an eine große Rolle gespielt. Dabei wurden für die einzelnen Phasen umfangreiche Prozessanalysen durchgeführt, die eine Übersicht zu den einzelnen Prozessschritten ergaben. Die chronologisch geordneten Prozessschritte wurden unter einer doppelten Perspektive bewertet:

1. Welchen Beitrag leistet dieser Prozessschritt zur Zielerreichung?

2. Wie sieht eine optimale Umsetzung dieses Prozessschrittes aus?

Aus den Antworten zu diesen beiden Fragestellungen wurden konkrete Prüfsteine und eine optimale Prozessbeschreibung abgeleitet. Dies mündete wiederum in Checklisten oder Prüffragen, die bei der Durchführung von GrundGesund kontinuierlich eingesetzt wurden. Im Fall von Abweichungen wurden Prozessoptimierungen vorgenommen.

Qualitätssicherung am Beispiel der schulärztlichen Untersuchung

Für die schulärztliche Untersuchung wurde im Vorfeld ein Ablaufschema entwickelt, welches sicherstellen sollte, dass die Kinder in den drei Modellregionen in weitestgehend gleicher Weise untersucht wurden und so die Untersuchungsergebnisse auch vergleichbar waren (Dokument: Übersicht Ablauf Koordinatorinnen). Darüber hinaus wurden für die einzelnen Prozessschritte der schulärztlichen Untersuchung Dokumente entwickelt, die ebenfalls der Vereinheitlichung und Vergleichbarkeit der Abläufe in den verschiedenen Modellregionen dienten. Dazu gehörten Dokumente, wie zum Beispiel der Alarmplan für den Fall, dass die Teilnehmerquote nicht der angestrebten Quote entsprach oder die Checklisten für die Materialien und ihre Nachbestellung, die für die schulärztliche Untersuchung benötigt wurden und solche, die den Schulleitungen, Lehrkräften, Mitarbeitenden im Nachmittagsbereich sowie den Eltern Informationen zu verschiedenen Projektschritten, wie z. B. das Infoblatt für die Klassenlehrer/innen der 3. Klassenstufen oder das Infoblatt für die Eltern zu fehlenden Unterlagen, liefern sollten.

 

 

 

Qualitätssicherung hilfreich bei der Umsetzung und Evaluation

Auch für die Planung und Umsetzung der gesundheitsförderlichen Aktivitäten wurde eine Ablaufbeschreibung zum Planungsprozess und zur Einrichtung einer Steuergruppe entwickelt. Dazu gehörten z. B. ein Moderationskonzept und Moderationsleitfaden für die Steuergruppe.

Für die Evaluation der zwei Projektphasen (schulärztlichen Untersuchung und Planung und Durchführung der gesundheitsförderlichen Aktivitäten) lieferten nicht nur die Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern zu verschiedenen Zeitpunkten Informationen, sondern ebenfalls die Koordinatorinnen in den Modellregionen. Sie bewerteten mit Hilfe der Evaluationsbögen z. B. den Ablauf der Elternabende im Vorfeld der schulärztlichen Untersuchung, die Umsetzung der schulärztlichen Untersuchung sowie die Durchführung der gesundheitsförderlichen Maßnahme.

Interaktive Blätterkataloge

Qualitätshandbuch 1 (Gesundheitsuntersuchung) Qualitätshandbuch 1 (Gesundheitsuntersuchung) Virtueller Blätter­katalog (HTML5)
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Qualitätshandbuch 3 (Gesundheitsförderung) Qualitätshandbuch 3 (Gesundheitsförderung) Virtueller Blätter­katalog (HTML5)
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GrundGesund Abschlussbericht GrundGesund Abschlussbericht Virtueller Blätter­katalog (HTML5)
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Projektbegleitenden Befragungen

Während der gesamten Projektzeit wurden zu mehreren Zeitpunkten Befragungen durchgeführt. Befragt wurden die Koordinatorinnen, die Schulleitungen, Lehrkräfte und Fachkräfte der offenen Ganztagsschulen sowie die Eltern und Kinder, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und der Schulämter, aber auch die Vertreterinnen und Vertreter der zuständigen Landesministerien. Mit Hilfe dieser Befragungen wollten wir von GrundGesund herausfinden, ob sich die einzelnen Projektschritte gut umsetzen lassen, wie zum Beispiel die schulärztliche Untersuchung oder wie sich die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Projektbeteiligten gestaltet.

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